Der Donauradweg: Von Deutschland bis Rumänien

Zu den beliebtesten Radfernwegen gehört der Donauradweg. Er ist etwa 1400 Kilometer lang und führt von der Donauquelle bei Donaueschingen in Baden-Württemberg unter anderem über das Altmühl-Tal, Österreich und Ungarn bis nach Rumänien, wo die Donau ins Schwarze Meer mündet.

“An der schönen blauen Donau…”

Radfernweg Donau - Altmühltal

sacratomato_hr@flickr (CC BY-SA 2.0)

Nicht nur die berühmte Walzer-Melodie des Komponisten Johann Strauss weist darauf hin, dass die Donau für die Menschen seit jeher eine starke Anziehungskraft besitzt. Die große landschaftliche Vielfalt und die vielen Sehenswürdigkeiten entlang der Donau machen eine Radtour am Donauradweg zu etwas ganz Besonderem. Burgen, Städte, berühmte Bauwerke und ausgedehnte Naturschutzgebiete laden während der Fahrt immer wieder zum Verweilen ein.

Die Highlights

Zu einer Reise entlang des Donauradwegs sollten auf jeden Fall Besuche der umliegenden Städte gehören. Das Münster in Ulm mit dem höchsten Kirchturm der Welt, die Drei-Flüsse-Stadt Passau oder Linz, die österreichische Kulturhauptstadt 2009 sind ebenso eine Reise wert wie Bratislava, Wien und Budapest. Auch landschaftlich hat der Donauradweg sehr viel zu bieten: der Naturpark Donautal mit seinen Felsen und Burgen oder die Wachau, die als UNESCO-Welterbe auch berühmt für ihren Wein ist.

Service unterwegs

Der Radweg gehört zur EuroVelo-Route EV6, die vom Atlantik zum Schwarzen Meer führt. Die Strecke zwischen Passau und Wien ist so beliebt, dass sie inzwischen zu den meist befahrenen Radrouten in Europa gehört. Entlang der Donau ist die Strecke in der Regel sehr gut ausgebaut und leicht zu befahren. Dadurch ist die Reise entlang des Donauradwegs auch für Familien mit Kindern geeignet. Auch die Beschilderung ist bis auf einige Abschnitte in Bulgarien und Rumänien sehr gut. Es empfiehlt sich trotzdem, das passende Kartenmaterial dabei zu haben.

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